FOLIERUNG FÜR DAS AUTO? VORTEILE UND NACHTEILE IN DER ÜBERSICHT.​​

Immer mal was Neues. Viele Berliner und Brandenburger sind nach einigen Jahren nicht mehr wirklich zufrieden mit dem Aussehen ihres Fahrzeugs. Was aber tun? Klar, umlackieren wäre eine Möglichkeit, ist aber aufwendig und preisintensiv. Die bessere Variante: eine neue Folierung. Wir zeigen die Vor- und Nachteile.

Bei Autofolien handelt es sich um spezielle Folien, die auf dem Fahrzeug angebracht werden. Es gibt sie, und das ist der größte Vorteil, in allen erdenklichen Farben und Mustern, selbst sehr auffällige 3D-Folierungen sind inzwischen keine Seltenheit mehr. Grenzen der Fantasie gibt es nicht, Individualität sorgt für neuen Glanz.

Darüber hinaus schützt eine Autofolie den Originallack vor Kratzern und Steinschlag – Stichwort Wiederverkaufswert. Selbst für Leasingfahrzeug kann die Folie zum Thema werden, da diese jederzeit rückstandslos wieder entfernt werden kann. Aber Achtung: Sowohl das Aufbringen auf den sauberen, trockenen sowie fettfreien Originallack wie auch die Entfernung sollte unbedingt von einem Profi gemacht werden. Dieser benötigt rund 20 Stunden für eine komplette Folierung. Auch Teil-Folierungen wie etwa Werbeaufschriften sind möglich.

Nicht zuletzt ist der Preis einer Autofolierung im Vergleich zu einer Lackierung ein entscheidender Pluspunkt. Je nach Aufwand und Qualität der Folie werden zwischen 500 und 5000 Euro fällig.

Aber es gibt auch Nachteile, die es zu bedenken gilt. Der Wichtigste ist die begrenzte Haltbarkeit, bereits nach vier bis sechs Jahren kann die Folie anfangen, sich an den Ecken zu lösen oder rissig zu werden. Viele Hersteller geben zwar eine Garantie von bis zu zwölf Jahren, Schäden durch Steinschläge oder durch die Waschanlage (diese sollten mit einer Folierung gemieden werden, da die Bürsten kratzen) werden jedoch oft ausgeschlossen.

Ebenso darf die Verkehrssicherheit des Fahrzeugs durch eine Folierung nicht beeinträchtigt werden, verboten sind verfassungsfeindliche Symbole, geschützte Wörter, etwa „Polizei“, und Staatswappen.